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Forumbeiträge

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kermit | 02.01.2007, 12:37 |

Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo,
ich trage seit 18 Jahren beidseits Hörgeräte, bisher IO-Geräte.
Nun wurde durch einen Zufall festgestellt dass mein Sprachverständnis nur noch knapp 20 % beträgt und ich neue Geräte, jetzt HdO, brauche.
Ich testete erst ein Gerät von Hansaton, das kann man vergessen. Auch Unitron scheint mir nicht das Gelbe vom Ei zu sein und jede neue Einstellung macht die Sache nur noch schlimmer. Ich bin nun, genervt durch das Hallen und nicht-verstehen wieder auf meine alten IO-Geräte umgestiegen, was natürlich keine Lösung ist.
Siemens will ich noch einmal, der Klang ist schrecklich. Aber irgendwie habe ich das Gefühl mein neuer Hörgeräteakustiker guckt nur nach einem preiswerten Modell, was mir aber nicht weiterhilft.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Form der Schwerhörigkeit und kann mir weiterhelfen ?

MartinaW | 07.01.2007, 19:34 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo kermit
Vielleicht benutzt Du Deine derzeitigen Geräte schon ein paar Jahre. Vielleicht hast Du auch schon lange die IdO-Bauform? -- Ido-Geräte haben eine andere Schallaufnahme (Lage des Mikrofon) und eine andere Schallzuleitung (Lage des Hörers). Dadurch ändert sich der Klangeindruck gegenüber dem Hdo ganz wesentlich.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du zunächst "immer" durch diesen veränderten Klang genervt - abgelenkt - gestresst bist. Dadurch! kannst Du auch nicht ausreichend verstehen.
Gib Deinem Ohr einfach Zeit. Lerne in entspannten Situationen alle Umweltgeräusche und den veränderten Klang neu kennen. Vielleicht gibt es auch etwas zu entdecken, was Du mit den IdO schon lange nicht mehr gehört hast.
Kein leichter Weg - ich wünsche Dir Kraft und Geduld.

kermit | 10.01.2007, 14:00 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo MartinaW,
danke für Deine Anregungen.
Ich stehe HdO-Geräten nicht negativ gegenüber, habe nur Probleme damit das der Akustiker meint ich müsste mit diesem Gerät aber gut hören und es wäre auch noch relativ billig.
Und wann bitte soll ich in entspannten Situationen den Klang neu kennen ? Ich bin berufstätig und auf das Verstehen der Menschen angewiesen.
Ich habe, wie gesagt, seit 18 Jahren Hörgeräte und testete schon mehrere Male, aber noch nie sollte alles ruckzuck entschieden sein.
Trotzdem danke
kermit

Anonym | 09.01.2007, 11:25 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo!
Wenn die Fehlhörigkeit nicht nur im Innenohr (endocochleär) stattfindet, sondern vielleicht ein Teil des Hörnerves, etc. (retrocochleär) betroffen ist, wird das Probleme bereiten können- sprich mit Deinem HNO darüber, er kann Tests durchführen und damit genauer erkennen, wo genau die Fehlhörigkeit gelagert ist.

Viel Erfolg, liebe Grüsse

kermit | 10.01.2007, 14:04 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo, danke für den Tipp.
Ich sprach mit meinem HNO-Arzt und bekam eine Überweisung in die HNO-Uniklinik. Er meint sie wären auf diesem Gebiet besser ausgerüstet und hätten mehr Erfahrung.
Mal sehen was das bringt.
kermit

reimar | 10.07.2007, 12:03 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo, Kermit,
soe, wie ich das verstehe, wenn Du nur noch knapp bei 20% liegst wuerd ich fuer ein Cochlea-Implant stimmen; denn, da nutzt meiner Ansicht nach das beste HdO-Gerat nichtsmehr. ich bin ertaubt und trage ein Cochlea-Implant. ichhabs ausprobiert da ich recvhts noch ein Restgehoer habe und bis zu meiner Op habe ich dort ein HdO-Geraet getragern immer wieder ueberprueft vom HNO-Arzt und von der Uni, aber beider stelletn fest geht nichtmehr muss ne Op her. Und seitdenm hab ich da keine Probleme meh. Nun hat bei mir allerdings die Berufsgenossenschaft diese Op -Kosten uebernommen. Aber bei dem Restgehoer bei Dir stell Dich mal langsam auf ein Cochlea-Implant ein, koennte sein, das Dir das auch die Universietaet sagt bei der Ueberpruefung. da musst Du schon den Pruefer fragen wenn Du iuneter Leuten bist ob das nicht bessert waere.
Viel Erfolg und viel Glueck
reimar

Isermann | 23.08.2007, 15:28 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Hallo,

vor 18 Jahren gab es fast keine "automatischen bzw. digitale" Hörsysteme. damals gab es nur lineare Hörsysteme, die allles lauter gemacht haben. Die neueren Hörsysteme können da bei weitem mehr. Richtwirkung, digitale Signalverarbeitung, Störschallreduzierung ....

Die Ohren sind dafür da Schallwellen in kleine elektrische Signale(Nervenimpulse) zu verarbeiten. Gehört wird aber in den Hörzentren, die sich in unserem Gehirn befinden.
Nun wir die Schallaufnahme durch ein Hörgerät evtl. verbessert. Verstanden wird aber immer noch vom Hörzentrum. Nun gibt es aber fast keine linearen Hörsystem mehr auf dem Markt, es ist fast alles digital. Was man nun 18 Jahre erlernt hat, muß nun umgestellt werden. Das ist ein langer Prozeß und auch vom Grad der Schwerhörigkeit abhängig. Hierfür viel Geduld mitbringen. Fast immer wird man von seinem Hörgeräte-Akustiker dabei begleitet. (=gleitende Anpaßung). Hierbei wir Schritt für Schritt versucht die Anpaßung anzugleichen.

P.S. Die linearen Hörsysteme die noch da sind, sind oft Basis-Hörsysteme oder aber preiswerte. Kein Akustiker verwehrt sich gegen eine hochwertige versorgung, ruig einmal nachfragen.

beste Grüße aus dem Norden

Tim Isermann

Himan | 17.07.2008, 22:01 | Kommentar

Re: Neue Hörgeräte bei schlechtem Sprachverständnis

Versuche mal Hörgeräte die den Lautsprecher ausgelagert im Gehör-
gang einsetzten. Phonak & Siemens und Oticon bieten diese an. Der Klang wird dir deutlich besser gefallen, da du diese Akustik (Hörer im Ohr) gewohnt bist. Den Ort der Schallaufnahme hörst du nicht wirklich heraus, wohl aber das der
Schall sich durch 3cm langen Schallschlauch "läuft" LG Frank

PS: Tim, da hast du dich nicht mit Ruhm bekleckert als Akustiker......



 

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