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Forumbeiträge

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Klaus-Dieter | 04.09.2006, 13:25 |

Ehe zwischen normalhörenden und hörgeschädigten Menschen

13 Jahre (eine Unglückszahl!) verheiratet und am Ende gescheitert, "nur" weil ich schwerhörig bin? Ehe ich daran glaube, möchte ich möglichst viele Meinungen hören und lesen. Die Tochter ist schwerstbehindert und bedarf schon viel Aufmerksamkeit. Okay. Aber es ist nicht nur meine Meinung, so wie sich die Mutter hier zu dem Kind hinwendet, ist es schon krankhaft einseitig. Sie gehöre zum Psychologen. Eine Liebe zu mir und Glück kann nicht aufkommen. Nun ist dieser Zustand in einer normalen Ehe schon schlimm und Grund genug für eine Scheidung. Aber ich bin auch schwerbehindert, hochgradig schwerhörig. Und wir wissen alle, was für eine Lebensqualität damit verbunden ist. Alle Vermittlungsversuche sind gescheitert. Da bin ich jetzt mit meiner Psyche am Ende. Keine Kommunikation. Ich habe ihr Schweigen zu verstehen.
Bin ich nun stark, auf Lebensqualität, auf Liebe und Glück zu verzichten, weil die Tochter ja eigentlich noch schlimmer dran ist, oder brauche ich Stärke, um einen Neuanfang zu wagen.

enfp63 | 05.09.2006, 13:51 | Kommentar

Re: Ehe zwischen normalhörenden und hörgeschädigten Menschen

Hallo Klaus-Dieter,

eine Trennung - wenn es denn so kommen sollte - ist immer schlimm. Insbesondere, wenn Kinder betroffen sind.

Ich lebe aktuell ebenfalls in einem Trennungsjahr, was auf eine Scheidung nach 7 Jahren (auch so eine Zahl) hinausläuft.

Bei uns ist mein Hörproblem ein Punkt von vielen. Ohne Schuldzuweisung musste ich feststellen, dass die zwei Typen von Menschen nicht harmonisiert haben. Ich bin selber Trainer für Kommunikationstechniken. In meiner Ehe war ich aber ein Betroffener und habe meine Frau positiv empfangen - bis zur Selbstaufgabe! Gespräche über ein positives gegenseitiges Verhalten führten zu nichts. SPRECHEN funktioniert nicht, wenn es nur einseitig geschieht.

In den "guten" Zeiten unserer Ehe habe ich den Typ meiner Frau über ein Tool (MBTI - ich bin für die Anwendung lizensiert) festgestellt und natürlich mich darauf eingestellt. Aber: Ich konnte meiner Frau meine Bedürfnisse nicht klarmachen. Das liegt auch daran, dass ich das nicht hätte tun dürfen. Eine Hilfe kann immer nur von Aussen erfolgen.

Was wisst Ihr übereinander? Wie verläuft bei Euch ein Gespräch?

Mitfühlende Grüsse

Frank

rosmarie | 10.11.2006, 16:22 | Kommentar

Re: Ehe zwischen normalhörenden und hörgeschädigten Menschen

hey klaus dieter!!!

habe deine zeilen gelesen und fühle mit dir.
ich bin auch schwerhörig und arbeite bei meinem bruder
auf einer landwirtschaft.
und suche jetzt einen neuen mann zum lieben.
ich bin 55, 1,55 cm groß habe dunkle haare, blaue augen
und bin schlank.
ich fahre in meiner freizeit gerne fahrrad und wie gesagt hab ich viel mit tieren zu tun.

und jetzt würde ich dich gerne näher kennenlernen.

hast du interesse an mir??
dann würde ich mich über eine antwort sehr freuen..


an : rosmarie@es-ist-liebe.de


 

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