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Hochtonschwerhörigkeit
Hallo,ich habe eine Hochtonschwerhörigkeit, vermutlich
infolge von Sauerstoffmangel, ein paar Tage nach
meiner Geburt.
Rechtes Ohr: 10dB/0,25kHz
20 / 1
40 /2
50 /4
80/8
Linkes Ohr: 10/0,25
20/0,5
40/1
55/2
90/4
Ergebnis: Hochtonsteilabfall
Ich testete bereits mehrere Hörgerätemodelle, doch leider waren für mich alle nicht zufriedenstellend, da
entweder ein Rauschen beim rechten Ohr war oder
diese öfters pfeiften.
Ich hätte gerne Kontakt mit Personen mit gleicher/
ähnlicher Schwerhörigkeit.
Wer hat gute Erfahrungen mit Hörgeräten?
Wer hat gute Erfahrungen mit der Low-Level-Lasertherapie?
Oder hat jemand schon mal seinen Atlaswirbel
korrigieren lassen und dann besser gehört?
Re: Hochtonschwerhörigkeit
[zitat]Hallo,ich habe eine Hochtonschwerhörigkeit, vermutlich
infolge von Sauerstoffmangel, ein paar Tage nach
meiner Geburt.
Rechtes Ohr: 10dB/0,25kHz
20 / 1
40 /2
50 /4
80/8
Linkes Ohr: 10/0,25
20/0,5
40/1
55/2
90/4
Ergebnis: Hochtonsteilabfall
Um welchen Grad der Behinderung handelt es sich hier?
Ich testete bereits mehrere Hörgerätemodelle, doch leider waren für mich alle nicht zufriedenstellend, da
entweder ein Rauschen beim rechten Ohr war oder
diese öfters pfeiften.
Ich hätte gerne Kontakt mit Personen mit gleicher/
ähnlicher Schwerhörigkeit.
Wer hat gute Erfahrungen mit Hörgeräten?
Wer hat gute Erfahrungen mit der Low-Level-Lasertherapie?
Oder hat jemand schon mal seinen Atlaswirbel
korrigieren lassen und dann besser gehört?
[/zitat]
Re: Hochtonschwerhörigkeit
Hallo Rosina,ich leide ebenfalls unter einer Hochtonsteilabfall Schwerhörigkeit. Nur bei mir bezeichnet man es als Hochgradige Schallempfindung im hochfrequenten und mittelfrequenten Bereich mit Tieftonresthörvermögen beiderseits.
Ich muß Dich sogar noch beneiden, so wie deine Kurve aussieht.
Meine Kurve sieht so aus :
Rechtes Ohr:60dB/0,25 kHz
80db/1
95db/2
105db/3
weiter geht es leider nicht
Linkes Ohr: 35dB/0,25kHz
85db/1
95db/2
105db/3
115db/4
Für mich gibt es leider kein Hörgerät mehr was mir helfen könnte. Habe schon eine Überweisung für ein CI!!
Ich weiß leider nicht was ich z´tun soll, bzw was richtig ist. Aber ich denke das für dich auf jeden Fall noch gute Hörgeräte gibt, nur welche kann ich dir nicht sagen, da jeder Mensch es anderst empfindet. Aber gib die Hoffnung nicht auf. Denn ich finde du hast noch gute Chancen. Ich leide unter Chronischen Gehörgangsentzündungen, so das es auch nicht möglich ist Hörgeräte zu tragen.
Wenn du Fragen hast , einfach melden!!
Gruß Nicole

R. Zeh | 27.07.2006, 15:29 |
Re: Hochtonschwerhörigkeit
Bei einer Hochtonschwerhörigkeit oder einem Hochtonsteilabfall ist eine Hörgeräteanpassung immer schwierig, aber so wie Sie Ihre Hörreste beschreiben, sollte eigentlich noch ein zufriedenstellendes Ergebnis möglich sein. In Frage kommen hier aber nur hochwertige digitale Geräte mit mehreren Kanälen, die es ermöglichen, die hohen Töne gezielt zu verstärken und gleichzeitig über eine Dynamikkompression verhindern, dass es zu laut erscheint. Auch wenn ein wirklich zufriedenstellendes Hören damit oft nicht möglich ist, so ist das Verstehen mit Hörgeräten meist doch besser als ohne Geräte. Entscheidend ist eine längere Gewöhnung, dass dabei die Hörgeräte auch getragen werden und dass man auch akzeptiert, dass es in manchen Situationen etwas laut wird, ohne dass die Geräte dann gleich herausgenommen werden - sonst kann man sich nie richtig daran gewöhnen.Die Low-Level-Lasertherapie kann ich überhaupt nicht empfehlen, sie ist nachgewiesenermaßen wirkungslos, kostet nur Geld und weckt falsche Hoffnungen. Dieser sog. Low-Level-Laser ist ein roter, niedrig energetischer Laser, etwa vergleichbar mit den Laser-Pointern, die man bei Vorträgen benutzt, um bestimmte Stellen auf der Leinwand zu zeigen. Solche Laserpointer können Sie im Schreibwarengeschäft für 10 Euro kaufen und sich den Lichtstrahl dann eine Stunde ans Ohr halten, Sie werden dann feststellen, dass sich das Gehör davon nicht verbessert.
Eine Korrektur der Atlaswirbel ist eine Sache für Spezialisten der manuellen Therapie, was allerdings nur gemacht werden soll und darf, wenn tatsächlich eine Blockierung der Kopfgelenke vorliegt. Dies kann bei manchen Menschen mit chronischen Verspannungen und HWS-Beschwerden der Fall sein, allerdings haben viele wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen HWS-Blockierungen und Schwerhörigkeit. Insofern kann die manuelle Therapie der kleinen Kopfgelenke vielleicht manchmal notwendig sein bei bestimmten orthopädischen Problemen, aber niemals mit der Zielsetzung einer Gehörverbesserung.
Dr. med. Roland Zeh
Chefarzt Baumrainklinik Bad Berleburg
Fachklinik für Hörstörungen,
Tinnitus und Schwindel