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Forumbeiträge

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feneradi | 28.06.2006, 18:40 |

Schwerhörig nach Hörsturz

Erst mal ein Hallo an alle gleichgesinte . Ich 32 Jahre habe ein Problem , vor 8 Jahren hatte ich zum ersten mal einen Hörsturz bis heute sind es ungefähr 30 hörstürze geworden das mit Tabletten ( Trenetal ) oder mit Infusions Therapien zu besserung gekommen ist. Da ich mit meinem rechten Ohr nicht mehr hören konnte (hochgradig Schwerhörigkeit ) ursache unbekannt , habe ich immer mit links gehört . Seit dem 20.05.2006 habe ich meinen letzten Hörsturz gehabt , nach 10 tägiger Infusions therapie konnte sich mein Gehör nicht mehr erholen . Das heist das mein Gehör noch im Hörsturz zustandt ist . In dem zustandt kann ich mich nicht verständigen kein fernsehen kein telefon sogar das geschrei von meinen 14 mon.Zwillingen kann ich nicht wahrnehmen .Sogar meine eigene stimme höre ich kaum. Der Rat von den behandelndem Arzt war Hörgeräteversorgung beider ohren . Nach einem Hörtest beim Akustiker wurde festgestellt das für meinen rechten Ohr kein Hörgerät in frage kommt und beim linken Ohr hätte ich noch kaum Spracherkennung so hat er mir ein Hörgerät ( Oticon swift 90+) angepasst das ich zuzeit zu probe trage . Mein erster eindruck von dem HG kaum Spracherkennung zu viele neben geräusche und wenn ich eine Tasse auf den Tisch stelle kommt es mir vor als würde mein Ohr explodieren. Ich bin Kranfüher vom Beruf und habe 60% Schwerbehinderten Ausweis und weiss nicht wie es mit mir weiter gehen soll ob ich überhaupt noch wie früher eine Unterhaltung führen, fernsehen oder telefoniern kann .

Da ich keine hoffnung an einem andern HG habe frage Ich mich ob für mich ein CI Implantat das richtige wäre.

Wer hat Erfahrung mit meinem Leiden und kann mir weiter helfen oder Tips geben .Ich würd mich sehr auf Antworten freuen denn ich habe noch mein Leben vor mir und will es weiter geniesen .

Mit freunlichen Grüssen Feneradi

R. Zeh | 14.07.2006, 15:14 | Kommentar

Re: Schwerhörig nach Hörsturz

Hallo Feneradi,

Sie schildern, dass Sie schon seit längerem auf dem rechten Ohr nichts mehr hören konnten und immer nur mit dem linken Ohr gehört hatten. Auf dem linken Ohr sind insgesamt etwa 30 Hörstürze aufgetreten, zuletzt im Mai 2006, und jetzt besteht auch auf dem linken Ohr eine hochgradige Schwerhörigkeit.

Aus medizinischer Sicht muss man zunächst leider sagen, dass der Erfolg von Tabletten und Infusionstherapien bei Hörsturz sehr begrenzt ist und eigentlich keine zuverlässige Behandlungsmethode zur Verfügung steht. Es ist auch so, dass Mensch, die nur ein Ohr haben, besonders häufig von Hörstürzen auf dem anderen Ohr betroffen sind. Warum das so ist, weiß man nicht genau, vielleicht ist es eine Überlastungsreaktion des einzigen Ohres?

Damit Sie wieder hören und verstehen können, sind technische Maßnahmen die einzige Möglichkeit, entweder mit Hörgeräten, wenn das Restgehör noch ausreichend ist oder mit einem Cochlea-Implantat. Die Frage, ob ein Cochlea-Implantat notwendig ist oder ein Hörgeräte die bessere Lösung sind, kann ich erst beantworten, wenn ich Ihre genaue Hörkurve kenne.

Sie schreiben, dass der erste Eindruck mit dem Hörgerät sehr schlecht war, dass Sie kaum Spracherkennung hatten, aber dafür sehr geräuschempfindlich waren. Dies ist leider am Anfang häufig so, wenn man sehr stark schwerhörig ist und sich dann langsam wieder ans Hören gewöhnen muss. Ich möchte Sie dazu ermuntern, etwas Geduld zu haben und das Hörgerät regelmäßig zu tragen, auch wenn es zu laut erscheint.

Sofern Sie nicht zu weit von Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) entfernt wohnen, können Sie auch ambulante einmal in unsere Fachklinik kommen, dann kann ich hier eine exakte Hördiagnostik durchführen und Ihnen dann auch sagen, ob für Sie ein Cochlea-Implantat sinnvoll ist. Da unsere Klinik aber keine Kassenzulassung hat, muss ich für die Untersuchung eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstellen, dies kostet dann etwa 150,00 Euro.

Wenn es Ihnen nicht möglich ist hierher zu kommen, können Sie mir vielleicht auch ein Audiogramm zuschicken, dann kann ich wenigstens orientierend sagen, wohin der Weg gehen kann.

Dr. med. Roland Zeh
Chefarzt
Fachklinik für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel

S.Meier | 02.08.2006, 13:44 | Kommentar

Re: Schwerhörig nach Hörsturz

Hallo Feneradi,

ich habe bereits seit 2002 Probeme mit morbus men. und wiederkehrenden Hörstürzen. Ich habe in 2004 mein Hörvermögen auf dem linken Ohr komplett verloren. Vor acht Wochen dann der letzte Hörsturz auf der rechten Seite. Im moment höre ich gar nchts mehr. Nach einem Untersuchungsmarathon ist wohl klar , dass nur ein CI in Frage kommt um die kaputten Ohren `wiederzubeleben`. Hast du mittlerweile Erfahrungen damit gesammelt ?? Meine HNO Ärzte Prof. Strauß und Dr. Pult meinen es äre sinnvoll ?? Ich suche aber noch nach Leuten die mir von Ihren Erfahrungen berichten können.

Gruß
Stephan Meier

feneradi | 04.09.2006, 10:24 | Kommentar

Re: Schwerhörig nach Hörsturz

Hallo Sthephan


Nein ! ich habe noch keine erfahrung mit dem Ci auser was ich im Internet oder in Broschüren gelesen habe .Zu Zeit bin ich noch im untersuchung .Die Ärztin von Essen UNI Klinik die spezial für den CI zuständig ist hat mir erst zwei Hörgerete verordnet mit dem ich gar nicht klarkomme .Nach zwei monaten habe ich den mit den Hg ein Kontrolluntersuchung , erst dann wird bestimmt ob eine CI infrage kommt. Wenn ja , dann bekomme ich die CI erst anfang 2007 eingestzt. Bin 32 und und kann fast gar nichts mehr hören und dazu kommt das ich fast keine Spracherkenung habe . Was bedeutet das ich im mein Arbeitsplatz nicht zurecht komme . Aber was mir Sorgen macht das der Akustiker mir sagt das mein Gehör noch nicht bereit wäre für in Inplantat , er meint ich bräuchte noch 1-2 jahre mit dem HG.
Wer hat das gleiche Problem wie ich ,würd mich freuen wenn sich jemand melden würde .

Stehphan Ich hoffe ich konte dir weiter helfen ,würd mich freuen was von Dir inde nächsten Zeit zu hören.

viel Glück gruss Adnan alias feneradi


 

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