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Forumbeiträge

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laluna | 23.12.2005, 03:32 |

wie geht es jetzt weiter?

ich bin 40 jahre alt und seit über einem halben jahr habe ich zunehmend eine hörminderung li. festgestellt. es liegt eine innenohrschwerhörigkeit vor - die tiefen töne kann ich nicht so gut hören ( bemerkbar bei gesprächen mit hintergrundgeräuschen). kein arzt, keine klinik kann mir sagen warum dies so kam und wie es weiterverläuft, aber ich muss damit rechnen, dass die hörminderung zunimmt ( ist zwischen den letzten hörtests schon zu sehen)- was mit dem re. ohr ist kann auch keiner sagen- ob das dort auch passiert?? ich scheine ein "ungewöhnlicher fall" zu sein ( weshalb auch immer- ich glaube weil die tiefen töne betroffen sind und nicht die hohen -also die härchen ganz innen im innenohr). hörgerät werde ich jetzt anpassen lassen.
( gibts dabei was zu beachten?)
was kann ich nun machen? muss ich jetzt einfach warten was passiert ? kann man nichts machen um einen hörverlust zu stoppen? ich habe mich schon an eine hno uni-klinik hier in der nähe gewand- können mir auch nix sagen. wo kann ich mich noch hinwenden?
bin dankbar für tipps - ich kann doch jetzt nicht einfach auf die gehörlosogkeit zusteuern und fertig. das macht mich fertig!
danke schon mal im voraus!
laluna

cfuture | 02.01.2006, 11:48 | Kommentar

Re: wie geht es jetzt weiter?

Hallo laluna,
es tut mir leid, dass dein Hören einseitig immer schlechter wird. Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur raten, weitere Meinungen einzuholen und nicht aufzugeben, bis für dich die Ursache geklärt ist (wie auch immer die aussieht). Sicherlich mag es Fälle geben (wie mir viele HNO-Ärzte erzählt haben), wo keine Ursache feststellbar ist (rund um das Ohr ist noch nicht alles erforscht). Aber das trifft nicht auf jeden zu.

Ich war scheinbar auch so ein ?Sonderfall?, man sprach von Hörstürzen, komischen Syndromen (hab den Namen schon wieder vergessen). Man hat mir Anfangs sogar unterstellt das ich simuliere.
Ich war bei sehr vielen Fachärzten, diversen Kliniken (eine Uniklinik inbegriffen) und keiner konnte die Ursache feststellen. Ich war mir immer sicher, das es ein Entzündungsprozess ist, ich wusste bloß nicht wo. Aber alle sagten nein, das kann nicht sein. Mittlerweile bin ich ertaubt (ich habe auch vorher nur auf diesem einen Ohr gehört) und seit ein paar Wochen (trotz allem glücklicher) CI-Träger. Wie es der Zufall wollte, kam es vor zwei Wochen noch einmal zu meinen Symptomen im Ohr, und meine CI-Klinik (zu der ich leider viel zu spät Kontakt aufgenommen habe, weil ich erst durch Zufall auf sie gestoßen bin), scheint die Ursache gefunden zu haben ? doch eine Entzündung (zwar nicht im Ohr, aber angrenzend). Wir haben die Entzündung behandelt und siehe da, die Ohrsymptome bilden sich zurück. Ich bin mir ziemlich sicher dass das ein Volltreffer war, ich fühle es einfach.
Ich habe nie aufgeben, bis zum jetzigen Zeitpunkt ? egal was mir sogenannte ?hochkarätige Ärzte? in den letzten zwei Jahren auch immer gesagt haben. Ich habe jetzt eine Klinik gefunden, zu deren Ärzten ich 100% Vertrauen habe.
Ich wünsche dir, dass du schneller entsprechende Ärzte findest.

Vertraue bei deiner Hörgeräteanpassung deinem Akustiker, die wissen in der Regel was zu tun ist.

Denke immer positiv, es muss nicht sein, dass dein anderes Ohr auch in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich wünsche dir für das neue Jahr alles Gute.

cfuture

dantabald | 11.04.2006, 14:59 | Kommentar

Re: wie geht es jetzt weiter?

Hallo, die Anpassung von Hör-Systemen bei Tieftonverlusten ist nicht so einfach. Es gibt wenig Geräte die das gut können, auch der AKustiker solle über viel Erfahrung verfügen. Hast Du Deine Schwellenwerte vom Tonaudiogramm (250, 500, 1000, 2000, 3000 und 4000 hz wären hilfreich). Gruss Daniel


 

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