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Forumbeiträge

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heinz | 14.10.2005, 20:43 |

Hörgerätekauf

Hat jemand Erfahrung im Kauf von Hörgeräten im Ausland.
Ich trage seit 4 Jahren analoge Hörgeräte -Höhenverlust.
Nun hatte ich die Gelegenheit über einen Zeitraum von 2 Wochen digitale HdO-Geräte auszuprobieren, da meine Hörbrille repariert werden musste. Seitdem bin ich absolut begeistert von diesen Geräten( Widex Senso Diva elan ).
Nun wurden mir auch Siemens Acuris Life empfohlen, zu einem Preis von ca. 2000 Euro pro Gerät Eigenanteil.
Per Zufall habe ich eine Website in den USA gefunden, auf der das Einzelgerät für 1499 $ ca. 1250 Euro angeboten, ohne Berücksichtigung einer Kassenzuzahlung.

Nun meine Frage: Hat jemand Hörgeräte im Ausland gekauft?
Zahlt die Krankenkasse auch in diesem Fall ?

doro | 15.10.2005, 09:55 | Kommentar

Re: Hörgerätekauf

[zitat]Hat jemand Erfahrung im Kauf von Hörgeräten im Ausland.
Ich trage seit 4 Jahren analoge Hörgeräte -Höhenverlust.
Nun hatte ich die Gelegenheit über einen Zeitraum von 2 Wochen digitale HdO-Geräte auszuprobieren, da meine Hörbrille repariert werden musste. Seitdem bin ich absolut begeistert von diesen Geräten( Widex Senso Diva elan ).
Nun wurden mir auch Siemens Acuris Life empfohlen, zu einem Preis von ca. 2000 Euro pro Gerät Eigenanteil.
Per Zufall habe ich eine Website in den USA gefunden, auf der das Einzelgerät für 1499 $ ca. 1250 Euro angeboten, ohne Berücksichtigung einer Kassenzuzahlung.

Nun meine Frage: Hat jemand Hörgeräte im Ausland gekauft?
Zahlt die Krankenkasse auch in diesem Fall ?[/zitat]

Diese Frage interessiert mich auch!!!

Leider kann ich daraum keine Anwort geben, bin aber so ziemlich sicher, dass die Krankenkasse ebenso wie bei Zahnersatz oder Arzneimitteln den Kostenanteil übernimmt.

Ich trage auch gerade Hörgeräte zur Probe. Man hat ja das Recht, verschiedene Hörgeräte zur Probe zu tragen, was Viele nicht wissen.

Am besten gefallen mir die Syncro von Oticon, die allerdings auch sehr teuer sind: 2548.- Euro für 1 Gerät.
Da ich 2 Geräte brauche, die also zusammen 5098.- Euro kosten, bleibt nach Abzug der Kostenübernahme von der Krankenkasse ein Eigenanteil von 4289,- Euro.

Da diese Hörgeräte absolute Spitze sind, will ich auch noch mal in Polen oder Belgien schauen, was sie dort kosten.

Wenn ich sie nicht wesentlich billiger bekomme, muß ich die Tego von Oticon nehmen, bei denen ich nur 900,00 Euro für Beide zuzahlen muß.

Wieso hat man Dir überhaupt analoge Hörgeräte angeboten? Das ist doch in meinen Augen unmöglich. Bevor Du Dich entscheidest, trage doch auch mal Geräte von Oticon zur Probe.

Doro

heinz | 16.10.2005, 15:29 | Kommentar

Re: Hörgerätekauf

Hallo Doro,

vielen Dank für Deine Antwort. Man hat mir vor 4 1/2 Jahren, als ich Hörgeräte verschrieben bekam seitens des Hörgeräteakustikers gesagt, daß digitale Geräte für mich nicht in Frage kämen. Der Grund sei, das aufgrund der starken Höhenverluste digitale Geräte Rückkopplungen erzeugen würden. In der Zwischenzeit hat sich die Technik anscheinend dermaßen weiterentwickelt, daß die Rückkopplungen automatisch ausgefiltert werden können. Außerdem scheint die digitale Technik die analogen Geräte mehr und mehr abzulösen.d.

Den Tipp bezüglich der Oticon Geräte werde ich in Erwägung ziehen.

Heinz

Mirco | 17.10.2005, 18:44 | Kommentar

Re: Hörgerätekauf

Das Acuris kann ich nur empfehlen. Seit rund 4 Monaten trage ich diese Geräte und bin nur zufrieden.
Ich selber brauche eine Verstärkung von 43db. Und da gab es bei den Geräten durchaus auch Rückkopplungen. Möglichkeiten dieses Problem zu lösen liegen darin, Mikrofon und Verstärker mit einer Gummimantelung zu umwicklen (Die Rückkopplung kommt, weil bei großen Verstärkungen sich die Geräteteile in Schwingungen versetzten und gegenseitig aufschaukeln) und die Geräte möglichst lang, d.h. ins Ohr hinein zu bauen. Das ist zu Beginn etwas komisch zu tragen (weil sich das Ohr so voll anfühlt) aber ich habe mich schnell drangewöhnt.

Gruß
Mirco

Ernst | 16.12.2005, 10:10

Re: Hörgerätekauf

Hallo,
das ganze Thema interessiert mich auch, vor allem aber, wer passt in solchen Fällen der Fremdbeschaffung die Geräte an?
Bisher hieß es doch immer, ein nicht unerheblicher Teil des Erstanschaffungspreises ist für die Einstellungs- und Anpaßarbeiten. Eine reine Ersatzbeschaffung eines abhanden gekommenen oder defekten Gerätes soll angeblich rund 1/3 billiger sein.

Ich habe bei der Feinjustage bei meinem Akustiker so oft zugeschaut und mitgemacht, daß ich mir es auch selbst zutrauen würde, aber wie kommt man an das Equipment, d.h. das Interface und die Software.

Gruß
ernst

doro | 26.12.2005, 22:17

Re: Hörgerätekauf

Ja, die Preisgestaltung ist absolut unbefriedigend. Und leider halten sich die Hörgerätehersteller total bedeckt.Es sei ihnen nicht erlaubt, mit den Kunden direkt zu verhandeln. Ich hätte mich so gerne für die Optimallösung entschieden, bin aber leider nicht Rockefeller. Können wir nich zusammen eine eigene Firma gründen?Doro

[zitat]Hallo,
das ganze Thema interessiert mich auch, vor allem aber, wer passt in solchen Fällen der Fremdbeschaffung die Geräte an?
Bisher hieß es doch immer, ein nicht unerheblicher Teil des Erstanschaffungspreises ist für die Einstellungs- und Anpaßarbeiten. Eine reine Ersatzbeschaffung eines abhanden gekommenen oder defekten Gerätes soll angeblich rund 1/3 billiger sein.

Ich habe bei der Feinjustage bei meinem Akustiker so oft zugeschaut und mitgemacht, daß ich mir es auch selbst zutrauen würde, aber wie kommt man an das Equipment, d.h. das Interface und die Software.

Gruß
ernst[/zitat]

Ernst | 10.01.2006, 13:32

Re: Hörgerätekauf

Hallo Doro,
das mit der eigenen Firma, das wäre ne tolle Idee,
aber dann säßen wir natürlich ab sofort in nem anderen Boot,
wir wären ja dann Unternehmer in der Riege der selbstständigen Hörgeräteakustiker.

Naürlich würden wir dann hier im Forum ganz anders reden.
Dann wären die hohen Preise sehr wohl gerechtfertigt, und wahrscheinlich noch viel zu niedrig. ;-)

Gruß
ernst


 

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