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Tinitus 135 db
Hallo,kann mir jemand sagen wie ich den Tinitus "überhören" kann. Autogenes Training mache ich und mein Hörgerät ist schon ziemlich laut gestellt(80% Verstärkung) Aber der Tinitus ist immer noch lauter als alles was ich über das Hörgerät höre.
freundliche Grusse
mertsch k.p.
Re: Tinitus 135 db
Hallo Akustiker Member, die Daten 135 db habe ich von meinem HNO Dr. Wenn das Audiometer bei 2000Hz auf 135 db gestellt wird, ist der Tinitus noch immer lauter. Einen Masker habe ich schon versucht, in Oldenburg, aber man sagte mir, dass das nicht geht weil der Tini zu laut ist. Retraining habe ich auch schon gemacht, aber überhören kann ich den Tini nicht. Ich werde Nachts etwa alle 40-50 min. wach, gehe dann im Haus spazieren und wieder ins Bett. Danach geht es wieder los. Vor allem denken die Leute, der hat doch ein Hörgerät, der muss doch hören. Aber dabei stört der Tini. Ich fange an(ohne Hörgerät) bei 115 db zu verstehen Li. . Re. taub. ich habe ein Sigma von Siemens Cross-versorgung. Das Hörgerät verstärkt um 67 db. Ich bin auf stufe 3 des Hörgerätes. Ich Arbeite nicht mehr, Rentner. Die Subjektive Lautstärke des Tini. ist mehr als der Fluglärm beim Abbremsen der Triebwerke in HH in der Lufthansawerft.Soviel von mir dazu
Grüsse an alle
petsch
Re: Tinitus 135 db
Hallo Akustiker,seit 17 Jahren , nach einem Vu in Polen, existiert der Tinitus.
Grüsse an alle
petsch
Re: Tinitus 135 db
"Einen solch "lauten" Tinnitus zu "überhören" ist sicherlich reinphysikalisch recht schwierig und macht meines Erachtens auch wenig Sinn, leidet doch das Ohr bei noch mehr Lärm deutlich mehr. Der irreparable Schaden durch "noch einen draufsetzen" wäre eine denkbar schlechte Alternative.
Was also sonst tun? Nun, wir wir in der Psychologie über den Tinnitus und dessen psychosomatischen aber auch andere subjektiven und objektiven Begleiterscheinungen wissen, ist dieser derzeit nur seriös "behandelbar", in dem man sich in eine geeignete Rehaeinrichtung begibt und dort Methoden der Aufmerksamkeitsverlagerung, des Overlappings
erlernt, um letztendlich auf diesem, machmal auch sehr beschwehrlichen Weg, ein "überhören", wenn auch nur Mental, zu erlernen.
Klaus Dickerhof, Referatsleiter Tinnitus
Re: Tinitus 135 db
Hallo AkustikerIch hatte in Polen(als Fernfahrer) einen Verkehrsunfall. Dabei hatte ich 4 Schädelbrüche, zwei Sch-Basisbrüche, beide Felsenbeine haben einen Querbruch, im re. Hörapparat sind zwei Bruchstellen, einige Nerven sind eingetrennt. Ich rieche,schmeckenichts habe kein Hunger-und Völlegefühl, auf der re. Körperseite kein Schmerzempfinden. Starke Gleichgewichtsstörungen . Da s schlimste für mich ist aber der Tinitus. Mein Neurologe sagt mir , du hast Posttraumatische Depressionen. Dagegen helfen Gespräche. Das mache ich nun schon 17 Jahre, aber es wird nicht besser. Ich suche Hilfe.
LG petsch

Writemaster | 31.08.2005, 16:32 |
Re: Tinitus 135 db
So - ich hätte da auch nix in Petto aber ander Foren - siehe was bei rausgekommen ist:Informationsdienst Wissenschaft
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Tinnitus-Betroffene für Biofeedback-Studie gesucht
Veröffentlicht am: 20.07.2005
Veröffentlicht von: Thilo Körkel
Philipps-Universität Marburg
Kategorie: regional
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Medizin und Gesundheitswissenschaften
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Der Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg evaluiert im Rahmen eines DFG-Projektes weiterentwickelte und verbesserte Biofeedback-Behandlung von Ohrgeräuschen.
Der Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg führt im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts derzeit eine Studie durch, die die Wirksamkeit einer Biofeedback-gestützten Bewältigungstherapie zur Behandlung des chronischen Tinnitus untersucht. Für die Teilnahme an dieser Studie werden noch Betroffene aus Marburg und dem weiteren Umkreis gesucht.
Anders als beim akuten Tinnitus steht bei chronischen Ohrgeräuschen nicht die Heilung, sondern die Bewältigung der Belastung im Vordergrund. Das von den Marburger Psychologen eingesetzte Biofeedback-Verfahren stammt aus der Verhaltenstherapie und -medizin und macht körperliche Prozesse wahrnehmbar, die normalerweise unbewusst ablaufen.
Verschiedene Körpersignale (zum Beispiel Muskelanspannung) werden dabei gemessen und dem Betroffenen über einen Bildschirm zurückgemeldet. Der Betroffene lernt, die körperlichen Funktionen bewusst zu beeinflussen, mögliche Fehlhaltungen zu korrigieren und die allgemeine Anspannung zu verringern. Mithilfe der Biofeedback-Methode können Tinnitus-Betroffene sowohl kurz- als auch langfristig ihre Beeinträchtigungen mildern und durch die Verringerung der Muskelanspannung das körperliche Wohlbefinden wesentlich steigern.
In einer früheren Studie wurde bereits die Wirksamkeit eines Biofeedback-gestützten Bewältigungstrainings bei Tinnitus-Patienten untersucht. Die viel versprechenden Ergebnisse zeigten eine deutliche Verringerung der Belastung. Vor dem Hintergrund dieser Befunde wurde die Biofeedback-Behandlung weiterentwickelt und verbessert.
Nun führt die Arbeitsgruppe für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Philipps-Universität eine weitere wissenschaftliche Studie ("Evaluation psychologischer und psychophysiologischer Effekte durch eine Biofeedback-Therapie bei Patienten mit chronischem dekompensierten Tinnitus") zur Überprüfung der Wirksamkeit des Therapieansatzes durch.
Betroffene, die Interesse an einer Behandlung haben und stark unter ihrem Tinnitus leiden, können noch in die Studie aufgenommen werden. Die Behandlung besteht aus etwa zwölf Sitzungen, die ein- bis zweimal wöchentlich ambulant in Marburg stattfinden.
Kontakt:
Dipl.-Psych. Cornelia Weise, Dipl.-Psych. Kristin Heinecke: Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg, AG Klinische Psychologie und Psychotherapie (Leitung: Professor Dr. Winfried Rief), Gutenbergstraße 18, 35032 Marburg
Tel.: (06421) 28 25498, Fax.: (06421) 28 28904, E-Mail: weise@staff.uni-marburg.de und heineckk@staff.uni-marburg.de
URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news121989
Andrea Heiker
Member
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Erstellt am Dienstag, August 30, 2005 @ 01:36 PM
So hart es auch klingen mag,
man kann nichts machen. Außer zu versuchen, es nicht zu beachten. Einfach gesagt, ich weiß. In Bad Arolsen gibt es außerdem eine Kurklinik, die sich auf Tinnitus spezialisiert hat, aber andererseits ist wegen der Schwerhörigkeit eher Bad Berleburg als Kurklinik zu empfehlen. Aber mit Tinnitus muss man leben lernen. Wenn das Hörvermögen so schlecht ist, dass eine CI-Versorgung in Betracht kommt, so kann man sich auch das überlegen. Ein CI verhindert Tinnitus an sich nicht direkt. Aber durch die Stimulation durch reale Geräusche wird der Tinnitus oftmals stark in den Hintergrund gedrängt und wird mit der Zeit auch Nachts erträglicher. Direkt nach der OP kann der Tinnitus aber noch lauter werden! Das gibt sich aber meistens.
Writemaster, we rbist Du eigentlich, selbst schwerhörig? Ein Akustiker?
GRuß
Andrea
Karin
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Erstellt am Dienstag, August 30, 2005 @ 09:48 PM
Hi Andrea, es hatte schon Akustiker gemerkt, dass Writemaster ein Berufsgenosse ist :-)
Er hätte sich aber ruhig mal vorstellen können!!
*winkewinke* Richtung Writemaster
Zum Tinnitus: Ich kann Andrea zustimmen. Ich kenne viele, die einen schlimmen Tinni haben und es geht oft an die psychischen Grenzen. Ich kann Arolsen auch empfehlen. Die Betreuung dort ist 1 a!
http://www.tinnitus-klinik.de/
BB würde ich bei Tinnitus nicht vorziehen.
Viele Grüße
Karin
Akustiker
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 12:16 PM
Nochmal auf das Thema zurück!
was hat der Kunde denn schon alles getestet/ausprobiert?
ist der Tinnitus Objektiv oder Subjektiv ? warscheinlich subj. bei der lautstärke!
Woher hast du die Daten? db? Masking?
Wie lange ist das schon so?
Ist der Kunde berufstätig?
Wichtig -Wird er bei Stress Lauter?
sorry für diese Flut an fragen
LG
Akustiker
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 03:54 PM
Hat der schon mal eine BioFeedback aufgehabt???
Wenn nicht sollte man ihm das mal empfehlen!
GoodLuck
Writemaster
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 03:58 PM
Was ist eine BioFeedback?
Akustiker
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 04:02 PM
Klick hierhttp://www.psychotherapy.com/bio.html
jetzt klappts
GL
[Editiert von Akustiker am: Mittwoch, August 31, 2005 @ 04:03 PM]
Writemaster
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 04:17 PM
Interessant - das würde also (eine Möglichkeit) an einer überstrapazierung der Muskulatur liegen wenn ich das richtig verstanden habe?
Akustiker
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 04:19 PM
wenns mit englisch net hinhaut siehe http://idw-online.de/pages/de/news121989
LG
Akustiker
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Erstellt am Mittwoch, August 31, 2005 @ 04:26 PM
es geht im endefekt darum dem Patienten zu zeigen, das man stresssituationen in den griff bekommen kann, auch lernt seinen körper zu kontrollieren und nicht andersherum!
ist aber sehr sehr sehr schwierig und kostet bestimmt die ein oder andere Träne!
z.B. bekommen Patienten eine Brille aufgesetzt die über Kontakte mit Puls/Transpirant/etc... verbunden ist, welche dann Visuell dargestellt und auch akustisch gezeigt wird!